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In der malerischen Kulisse des "Voglerhofs" haben die Polizeireiter und Polizeihundeführer seit 1984 eine Dienststelle bezogen, die sicherlich zu den schönsten des Landes zählt.
Zur Zeit werden hier 15 Dienstpferde und 18 Diensthunde versorgt, trainiert und für ihren Einsatz bereitgehalten. |
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Seit mehr als hundert Jahren werden die Eigenschaften der Gebrauchshunde für die polizeilichen Zwecke genutzt. Nachdem viele Jahre lang Polizeihundeführer direkt in den Mannheimer Polizeirevieren mit den vierbeinigen Kameraden ihren Dienst verrichteten, wurden sie am 01.09.1977 zu einer zentralen Hundestaffel zusammengefasst und der damals bereits existierenden Reiterstaffel zugeordnet. |
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Polizeipräsidium Mannheim Polizeireiter-und Hundeführerstaffel
Dienstgebäude "Voglerhof" Ortsstraße 38 68259 Mannheim (Straßenheim)
Tel.: 0621 714970
eMail: mannheim.pp.zd.prthf@polizei.bwl.de
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Die Polizei braucht viele Spezialisten,um all ihre Aufgaben erfüllen zu können - auch Vierbeinige. |
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Neben den Diensthunden sind es die Polizeipferde, die vor allem ihrer beruhigenden Ausstrahlung wegen, aber auch wegen der respektablen Erscheinung bei Großveranstaltungen bekannt sind. |
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Mit stoischer Geduld und Ruhe ertragen diese Pferde den Höllenlärm von Musik, aggressivem Geschrei, Pfeifen und Gerassel von Fußballfans oder Demonstranten. |
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Unbeirrbar folgen sie den Zügel- und Schenkeleinwirkungen ihrer Reiter auch im dichtesten Gewühl. |
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Dank ihrer Pferde bleibt die Polizei in vielen heiklen Situationen unfriedlicher Konfrontationen Herr der Lage. |
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Auch auf Streife für die Sicherheit der Bürger bleiben Reiter und Pferd obenauf und behalten stets den Überblick. |
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Deshalb ist das Pferd gerade bei brisanten Anlässen und in schwierigem Umfeld trotz voranschreitender Technisierung auch heute noch ein zuverlässiger und bewährter Helfer und damit ein wichtiger Teil des gesamten Einsatzapparates der Polizei. |
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Das Polizeipräsidium Mannheim verfügt derzeit über 18 Polizeipferde, 4-8 davon bringen die Beamten jeweils mit, wenn sie bei Vorführungen öffentlich auftreten. |
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Dann zeigen Reiter und Pferd den Besuchern unter dem Motto „Vertrauen und Gehorsam" Ausschnitte aus dem Ausbildungsprogramm, das alle Polizeipferde in einer etwa zwei Jahre dauernden Grundausbildung durchlaufen müssen. | |
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Werdegang eines Polizeihundes Ein bis drei Jahre alte Hunde, die zu den Gebrauchshunderassen zählen, können bei der Polizei zum Ankauf vorgestellt werden. Neben einer Gesundheitsprüfung wird der Hund auf seinen vorhandenen Gehorsam und besonders auf seine Anlagen im Schutzdienst (Mut, Schneid, Kampftrieb und Nervenstärke) überprüft. |
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Die Aus- und Fortbildung Der neu erworbene Polizeihund wird einem Polizeihundeführer zugeteilt, der nun über mehrere Monate mit dem Hund eine Angewöhnungsphase durchläuft. Hat der Polizeihundeführer die nötige Bindung zu seinem Hund, absolviert er mit seinem Hund auf einen 7-wöchigen Grundlehrgang an der Polizeihundeführerschule in KA-Durlach.
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Die Fortbildung und die jährliche Überprüfung der Einsatzfähigkeit Um die Einsatzfähigkeit eines Polizeihundes bis zu seinem Ausscheiden aus dem Dienst zu gewährleisten, bedarf es der ständigen Fortbildung. Zweimal im Jahr hat jeder Polizeihundeführer die Einsatzfähigkeit seines Polizeihundes im Rahmen einer Überprüfung durch einen Leistungsrichter im Polizeihundewesen nachzuweisen. |
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Einsatzmöglichkeiten des Schutzhundes Grundsätzlich kann der Diensthund wegen seines besonders ausgeprägten Wahrnehmungs-, Geruchs- und Gehörvermögens, seiner Wehrhaftigkeit, Wendigkeit, Schnelligkeit und Reaktionsfähigkeit in polizeilichen Lagen hervorragend eingesetzt werden. Auch beim Einsatz gegenüber mehreren Angreifern oder beim Einholen eines Fliehenden auf größere Entfernung liegen die Vorteile des Diensthundes klar auf der Hand. |
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Jedem ausgebildeten Schutzhund können folgende Leistungen abverlangt werden:
-- Ausarbeiten von Fährten um ggf. Täter, Spuren, Gegenstände und Verstecke aufzufinden und anzuzeigen.
-- Suche nach Personen und Gegenständen in Gebäuden und im Gelände (Stöbern)
-- Abwehr von Angriffen gegen Polizeibeamte
-- Stellen und evtl. Festhalten oder Verbellen einer fliehenden Person auch über größere Distanzen
-- Wahrnehmen und Anzeigen von sich versteckt haltenden Personen oder auf größere Entfernungen. |
Einsatzmöglichkeiten der Spezialhunde Wenn sich herausstellt, dass der Polizeihund über einen überdurchschnittlichen Spieltrieb verfügt, wird eine Ausbildung zum „Spezialhund“ angestrebt. Das ausgeprägte, andauernde Spielverhalten wird hierbei in Verbindung mit dem enormen Geruchsvermögen der Hunde ausgenutzt, so dass jeder Einsatz für den Spezialhund mit viel Freude absolviert wird: es wird ja gespielt.
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Die Ausbildung des Sprengstoffspürhundes ist ähnlich, dauert aber 11 Wochen, da zu dem ausgeprägten Spielverhalten noch mehr Gehorsam erforderlich ist: Beim Auffinden von Sprengstoffen muss der Hund „passiv“ verweisen, d.h. er muss sich vor dem Stoff Platz legen.
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Die Ausbildung des Leichenspürhundes verläuft wie beim Sprengstoffspürhund, wobei die Hunde dann in der Lage sind, Leichen, Leichenteile aber auch kleine Blutstropfen aufzufinden. Die Führer von Spezialhunden müssen zusätzlich zweimal im Jahr die Einsatzfähigkeit ihrer Hunde nachweisen. |
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Zu guter Letzt: Wir beim Polizeipräsidium Mannheim verfügen derzeit über 18 Polizeihundeführer mit ihren vierbeinigen Kollegen. Unzählige Erfolge in allen Bereichen sprechen für eine qualifizierte Ausbildung und eine sinnvolle Einrichtung des Polizeihundewesens. |
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